Positive Emotionen und 8 Schritte, wie Du sie stärkst

Positive Emotionen können selbst kreiert werden

 Positive Emotionen zu kultivieren, bedeutet die eigene Power in den Moment zurückzuholen und den äußeren Umständen weniger Macht zu geben. Es bedeutet nicht immer gut drauf sein zu müssen, aber da unser menschliches Gehirn zur negativen Verzerrung neigt, lohnt es sich ehrlich einzuchecken, ob du bestimmte Gewohnheitsemotionen und Gewohnheiten verändern willst. Nicht weil du musst, sondern weil du kannst! 

Der entscheidende Punkt ist zu erkennen:

 “Wir haben Emotionen – aber wir sind sie nicht.”

Auch wenn unser Verstand uns überzeugen will, dass das so ist.

Wie du positive Emotionen kultivierst

Positive Emotionen zu kultivieren, bedeutet: Mit Leidenschaft den Dingen zu folgen, die dich begeistern, ohne das Glück auf die Zukunft zu verschieben und staunend zu beobachten, wer wir auf dem Weg werden. Denn je kraftvoller wir in uns selbst verankert sind und dem folgen, was uns wirklich bewegt, umso mehr leben wir unsere Bestimmung

7 Schritte um positive Emotionen zu kultivieren:

1.   Verbinde dich mit dem, was du willst.

Indem du bewusst den Fokus auf das lenkst, was du wirklich willst, shiftest du im Moment deine Energie. Probiere mal eine Woche aus mehr darüber zu reden wovon du träumst und was dich begeistert. 

Nimm bewusst im Körper wahr welchen Unterschied es macht und wie du dich dabei fühlst. Welche Gefühle löst das bei dir aus und wie fühlt es sich an, dass du den Fokus selbst beeinflussen kannst?

Welche Geschichten willst du schreiben und welche Gefühle lösen diese bei dir aus? Gewohnheitsemotionen entstehen in dem Moment in dem wir sie pflegen. 

Wenn du allein bist, schreibe dir auf, was du willst und nimm bewusst wahr welche Emotionen das bei dir freisetzt.

2.   Stelle dir vor und fühle: es passiert, was du dir wünscht. 

Diese Übung kommt aus dem Mentaltraining und dem Visualisieren. Es ist eine Übung die positive Gefühle erzeugt, in dem du dich innerlich in der Situation siehst, die du dir wünscht. Besonders kraftvoll wird das Ganze, wenn Du die Gefühle dazunimmst. Deine Emotionen. Das bedarf manchmal etwas Übung, aber stell dir vor, das was du dir wünscht ist jetzt schon passiert.

Verbinde dich mit allen Sinnen mit der Situation. Was fühlst du? Was riechst du? Was siehst du? Was schmeckst du? Du kannst es kombinieren in dem du dir abends aufschreibst und vorstellst wie dein nächster Tag idealerweise verläuft. Stell dir vor du erzählst jemanden begeistert, wie dein Tag verläuft: „Weißt du was: So cool … Und dann passiert … und dann fühle ich mich …“.  

3.   Drücke positive Emotionen aktiv aus. Ja!

Lass die positiven Emotionen raus. Richtig frei und enthusiastisch und erlaube dir sie zu verstärken. Dich über dein Lachen zu freuen, dich laut über gute Dinge zu äußern, die passiert sind. Zu jubeln und zu tanzen, wenn etwas Gutes passiert. Wir sind trainiert darauf Emotionen zurückzuhalten, aber Emotionen machen uns aus und werden mehr, je mehr sie ausgedrückt werden. Je mehr Raum du ihnen gibst, umso mehr können sie sich frei entfalten und ausdehnen.  

4. Journaling Fragen um positive Emotionen zu kultivieren

Journaling ist ein wunderbares Tool, um sich mit seinem wahren Selbst zu verbinden und Zugang zu seinen tieferen Wünschen und Bedürfnissen zu gewinnen. 

  • Was habe ich heute getan, was sich richtig gut angefühlt hat? Wie habe ich mich dabei gefühlt? 

  • Was war das Schönste was ich heute erlebt habe?

  • Wann hatte ich am meisten Energie heute? 

  • Wann hat sich mein Leben heute so richtig nach mir selbst angefühlt?

 

5.   Stärke deine Selbstwahrnehmung: Hallo Neues Ich - Adiós altes Ich. 

Wer willst du sein und wie willst du idealerweise handeln? 

Hier geht es darum sich bewusst für Veränderung zu entscheiden. Denn unser konditioniertes Selbstbild entscheidet häufig darüber, was wir tun und wie wir uns fühlen.
Unser Sense of self: unsere Selbstwahrnehmung ist entscheidend für unsere Emotionen. Unsere Selbstwahrnehmung bestimmt, zum einen was wir denken, zum anderen, was wir für möglich halten. 

Denken wir zum Beispiel:

  • Ich bin einfach unsportlich

  • ich bin erfolglos,

  • ich werde immer Single bleiben

  • ich bin immer gestresst oder:

  • ich bin sportlich

  • ich bin attraktiv

  • ich bin flexibel

  • ich bin schön

  • ich bin jemand, der sich gesund ernährt … hat das einen enormen Einfluss darauf, was wir tun.

Um positive Emotionen nachhaltig zu kultivieren ist es hilfreich die eigene Wahrnehmung und das damit verbundene Handeln zu untersuchen: fördert es positive Emotionen, oder nicht.   

Früher ging man davon aus, dass unsere Persönlichkeit permanent ist und damit nicht veränderbar. Wir werden damit geboren und können nichts daran ändern. „So bin ich eben“… heute weiß man, dass Persönlichkeit keineswegs in Stein gemeißelt ist und wir frei entscheiden können, wie wir uns entwickeln wollen und welche Skulptur wir aus dem Stein erschaffen wollen. 

Der amerikanische Psychologe Benjamin Hardy, hat ein bereicherndes Buch darüber geschrieben: Personality is not permanent.

Tools aus der energetischen Psychologie wie EFT - Emotional Freedom Technique können dabei wunderbar unterstützen.

“Wenn du dir klar darüber wirst, was du wirklich willst und diesen Gedanken mit einer tiefen Emotion verbindest, so bewegst du dich in eine neue Realität.

Dr. Joe Dispenza

  

6.   Schließe Frieden mit dem jetzigen Moment

Kennst du Gedanken wie: „hätte ich bloß“, „wäre doch“, „ich sollte lieber”, solche Gedanken, brocken einem ein schlechtes Gewissen und damit negative Gefühle ein.

Um diesen negativen Kreislauf zu durchbrechen frag dich: wer sagt das eigentlich & was will ich stattdessen?

Entscheide dich, was du willst und ob du bereit bist in dich zu investieren mit Zeit und Commitment. Eine wesentliche Voraussetzung, um deine Ergebnisse zu erzielen, ist: die Bedingungen die dafür benötigt werden, zu erfüllen.

Möchtest du gern ein Six Pack haben? Dann frag dich: bin ich bereit den entscheidenden Aufwand dafür zu investieren? Es ist ein wichtiger Prozess, den ich mit meinen Coaching Klienten immer wieder durchlaufe: bin ich bereit die Bedingungen zu erfüllen und was will ich wirklich?

Je weniger “hätte” und “sollte” wir noch leben, umso emotional freier sind wir und machen Platz für positive Emotionen. 

7.   Praktiziere Mindfulness. Yoga holt dich sofort zurück in den Körper

Emotionen haben eine enge Verbindung zu unseren körperlichen Reaktionen. Wenn Du Yoga übst, dann merkst Du schon innerhalb weniger Minuten, wie sich ein gutes Gefühl in deinem Körper ausbreitet. Es verbindet Atmen und Körper und gibt dir direkten Zugang dazu dich wieder besser zu fühlen.

Yoga klärt zudem auch die Energiebahnen (Nadis genannt) und die Energiezentren, was zunächst eher suptiler wirkt, du aber bei regelmäßiger Praxis schnell feststellst.

Yoga stärkt das Nervensystem und reguliert es und unterstützt dich dabei in einen tieferen Kontakt mit dir selbst zu kommen. Generell ist Bewegung - auch wissenschaftlich erwiesen - ein sofortiger Moodbooster, da Glückshormone wie Serotonin und Dopamin freigesetzt werden.

8. Erlaube negative Emotionen - das macht den Weg frei für positive Emotionen

Oft wollen wir negativen Emotionen ausweichen, aber intensive Emotionen halten laut Neurowissenschaftlerin Dr. Jill Bolte Taylor nur 90 Sekunden an.

Emotionen sind im Körper gespeichert. Sie lösen sich, in dem wir sie zulassen und damit nach und nach aus unserem System lösen. In dem wir sie bewusst zulassen, weich werden und dadurch loslassen, entspannen wir unser ganzes Körpersystem. Oft wollen wir von negativen Emotionen weglaufen. In dem Moment in dem wir sie zulassen und uns auf den Körper fokussieren (nicht auf die Story dahinter!) schaffen wir einen kraftvollen Raum, um danach bewusst neue positive Emotionen zu kultivieren.

Neue Gewohnheitsemotionen zu kultivieren ist kraftvoll und erhebt dein Gemüt sofort. Es braucht dein volles Commitment und ist eine Entscheidung, die du täglich treffen kannst. 

Wir verändern nichts, wenn wir einmal die Woche bereit sind aus der Komfortzone zu treten, aber alles wenn wir uns committen und bereit sind für uns und unsere Träume loszugehen. 

 

With love & passion 

Heike

Weiterführende Buchtipps*

Die 5 Sekunden Methode Mel Robbins hat dieses wunderbare Buch geschrieben. Es gibt Tipps wie wir ins Handeln kommen können.

Ein neues Ich. von Dr. Joe Dispenza. Dies ist eins der Grundwerke von Joe Dispenza, in dem er die Funktion von verschiedenen Gehirnwellen, Emotionen und ihren Einfluss auf unser Leben ganz praktisch und alltagstauglich beschreibt. Ein Buch, das wirklich jeder lesen sollte. Es ist lebensverändernd.

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Heike Dittmers

Als zertifizierter Mindset & Success Coach kombiniere ich die Kraft von Mindset Coaching mit Rapid Resolution Therapy, um Menschen dabei zu begleiten, hinderliche Überzeugungen und Glaubensmuster zu transformieren und von einem Punkt der Freude und Fülle mutig ins Handeln zu kommen.

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